Smartphone Fotografie mit Elke Wessel HDJ73

Wie knipst du perfekte Fotos mit deinem Smartphone?

Elke Wessel verrät die besten Kamera-Grundeinstellungen. Sie gibt uns Tipps, wie du sogar dunkle Tanzflächen ohne Blitz fotografieren kannst.

Der beste Schnappschuss ist überhaupt ein Foto gemacht zu haben.

Eine Fotokamera hast du bestimmt überall mit dabei: die Kamera deines Smartphones.

3 Smartphone Fotografie Tipps

  1. Schalte den automatischen Blitz aus.
    In Zukunft musst du dir eine Lichtquelle suchen.
  2. Benutze nie wieder den digitalen Zoom.
    Deine Füße sind der Zoom. Wenn du ein Motiv größer fotografieren möchtest, dann gehe näher an das Motiv heran.
  3. Aktiviere das 9er-Raster in deiner Kamera-App.
    Beim iPhone heißt das zum Beispiel „Grid“. Dadurch wird ein Raster im Vorschaubild eingeblendet.

    9er-Raster in Kamera-App des Smartphones aktivieren

    9er-Raster in Kamera-App des Smartphones aktivieren

    Dieses Raster teilt das Bild in neun Rechtecke ein. Für jedes dieser Rechtecke kannst du unabhängig den Fokus setzen und die Belichtung verändern.

Und Elke hat noch viele weitere Tipps auf Lager, über die wir im Podcast sprechen.

  • Ist Hochformat besser als Querformat?
    Das ideale Format des Fotos hängt stark davon ab, wofür du das Foto verwenden möchtest. Für Social-Media-Beiträge eignen sich hochformatige oder quadratische Bilder besser, auf der Webseite wirst du eher querformatige Fotos benutzen.
  • Neuen Funktionen des iPhone X
  • Ungewöhnliche Perspektiven machen deine Bilder interessant. Elke erklärt das am Beispiel des Brandenburger Tors.
  • Profi-Fotografen bilden das Hauptmotiv meist scharf ab, während der Hintergrund unscharf verschwimmt. Bisher war das nur mit Linsenobjektiven von Spiegelreflexkameras möglich. Neuere Smartphone verfügen über zwei Kameras, die den Bokeh-Effekt im Porträtmodus automatisch nachahmen.
  • Langzeitbelichtung: Fotografiere das Foto im Live-Modus. Wische danach das Foto nach oben, um die Langzeitbelichtung zu aktivieren.
  • Tipp, um dunkle Tanzfläche fotografieren
    Im Burst Modus schießt dein Smartphone mehrere Fotos pro Sekunde. Garantiert ist ein gutes Foto dabei, auch wenn die Lichteffekte nur kurz die Tanzfläche beleuchten. Anschließend suchst du dir das beste Foto unter den hunderten Aufnahmen heraus und löschst den Rest. So kannst du tolle Fotos knipsen, selbst unter ungünstigen Lichtverhältnissen.
Smartphone Fotografie, 3 Tipps für bessere Fotos

Smartphone Fotografie, 3 Tipps für bessere Fotos

Elke Wessel im Netz

Elke Wessel ist Inhaberin der Agentur Intradus. Sie hilft und berät Unternehmen auf dem Weg in die digitalisierte Welt.

Dafür benötigst du natürlich viel Fotomaterial, für die Website und Social-Media-Seiten. Deshalb gibt Elke Workshops, wie du mit deinem Smartphone bessere Fotos schießen kannst.

Erwähnte Smartphone-Apps und Webseiten

Mit diesen Apps kannst du deine Fotos anschließend direkt auf dem Smartphone bearbeiten.

  • Snapseed
  • Enlight
  • Photoshop Express
  • Circular mit Fotoeffekten Alien-Sky, Lens-FX, Lens-Lite, Tiny-Planet
  • Selfissimo: Die App von Google fotografiert Selfies, solange du dich bewegst

In diesen Podcasts sprechen wir über Fotos und Smartphones aus einem anderen Blickwinkel:

Songtipp der Woche

George Michael – Killer/Papa Was A Rolling Stone (Live) 1993

Dieser Songtipp ist ein Mashup aus der Zeit als Mashups noch Cover-Versionen hießen. George Michael singt das Lied „Papa Was A Rolling Stone“ über die Melodie von „Adamski – Killer“.

Hole dir unbedingt die Extended Version. Denn für Mike ist „Killer/Papa Was A Rolling Stone“ ein richtiger Floorfiller.

Hier kannst du den Songtipp bei Amazon anhören.

Vielen Dank an Elke für ihren Besuch im Podcast.

Viel Spaß mit besseren Smartphone-Fotos,
Thorsten und Mike

One Response to “Smartphone Fotografie mit Elke Wessel HDJ73

  • Vielen Dank für diese interessante Folge! Dieses Offtopic hat mir einige Aha-Momente beschert….ich wusste gar nicht zu was meine iPhone 8-Kamera alles fähig ist 🙂

    Das einzige was ich nicht ganz so richtig verstanden habe war die Sache dass ich im Grid für die Quadrate unterschiedliche Fokus-Einstellungen hinterlegen kann (ich habe das vielleicht auch falsch verstanden, evtl. war gemeint, dass ich in EINEM der Quadranten den Fokus explizit festlegen kann, sowie auch die Beleuchtung – das funktioniert bei mir).

    Die Live-Aufnahmen habe ich bisher überhaupt nicht gekannt. Auch ein sehr interessantes Feature.

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